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Okt
11

Was heißt denn hier “abgrillen”? (Silvester-Essen Teil 3)

By Alex  //  Silvester-Essen  //  Kommentare deaktiviert

SWR 3 und Johann Lafer starten ja am 24. Oktober die große Radio-Live-Abgrillaktion, aber wir sagen … zum grillen ist es nie zu spät.

Womit wir wieder beim Thema “Silvester” wären. Wem es zu “traditionell” ist, immer nur Fondue oder Raclette an Silvester zu essen, der soll doch einfach mal das Silvester-Grillen probieren.

Das bedeutet keinen großen Aufwand, da jeder sein Fleisch, einen Salat o.ä. mitbringen kann und dann kann es schon losgehen. Ein super Spaß, vor allem wenn Schnee liegt und es schön kalt ist. Dann kann man zusammen um den Grill stehen und sich wärmen und mit dem ganzen Schnee drumherum ist es sogar richtig romantisch. :-)

Die ganz Hartgesottenen bauen sich draußen ein paar Wärmestrahler auf und essen dann auch draußen. Ich muss zugeben, das haben wir dann doch nicht gemacht. Wir haben schön drinnen im warmen gegessen. :-)

Wer ein ganz besonderes Menü grillen möchte, der kann sich ja am 24. Oktober 2010 ab 13 Uhr die Lafer-Live-Abgrillparty bei SWR 3 anhören. Das wird wieder ein super leckeres und ausgefallenes Essen werden, das sicher auch gut an Silvester schmecken wird.

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Okt
4

Silvester-Essen (Teil 2: Fondue)

By Alex  //  Silvester-Essen  //  Kommentare deaktiviert

… sooo, hier ist also die Antwort der anderen Hälfte auf die Frage “was essen wir eigentlich an Silvester”, die nicht “Raclette” lautet … na??? Klar, Fondue! :-)

Ein weiterer Klassiker zu Silvester und wieder eine kulinarische Spezialität mit geschmolzenem Käse aus der Schweiz.

Auch hier wieder die Frage was heißt “Fondue” eigentlich? Das Wort stammt ebenfalls aus dem französischen (wie auch “Raclette”), von dem Wort “fondre”, was “geschmolzen” bedeutet.

Ein Rezept-Beispiel:

Der absolute Klassiker ist das Käsefondue. Dazu braucht man ein Fondue-Set, leckeren Käse der gut schmilzt (gerne auch Mischungen), wie z.B. Emmentaler, Appenzeller, Greyerzer, Vacherin, Provolone oder Raclette. Aber das ist alles letztlich Geschmacksache.

Dann braucht man einen spritzigen Weißwein, etwas Speisestärke, Obstbrand und Brot zum tunken.

Die Zutaten kommen in einen Topf und werden erhitzt und dann heißt es rühren, rühren, rühren. Nur so verschmilzt alles zu einer cremigen Masse. Durch die im Obstbrand aufgelöste Speisestärke wird die Käsemasse schön glatt. Fertig.

Jetzt kann es los gehen und das zuvor geschnittene Brot darf getunkt werden. Dabei nutzt man am besten die Spieße, die eigentlich bei jedem Fondue-Set dabei sind.

Alternativ gibt es auch Brühe- und Fettfondues. Dabei kann man ganz unterschiedliche Zutaten verwenden, wie z.B. Geflügel, Fleisch, Fisch & Meeresfrüchte, Gemüse, Obst und auch Teige, wie z.B. kleine Krapfen o.ä.

Und auch süße Fondues sind ein Hit! Ein leckeres Schokoladen-Fondue hinterher – was will man mehr. :-) Wobei … beim Thema Schokoladen-Fondue kommt mir doch glatt noch ein anderer Gedanke. Dazu aber mehr an anderer Stelle.

Ganz viele Rezeptideen und Tipps & Tricks gibt es auch in dem Fondue-Buch von Claudia Lenz, in dem ich immer ganz gerne stöbere.

Und dann wieder ein Silvester-Abend, an dem es heißt: … “es darf getunkt werden”.

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Sep
30

Silvester-Essen (Teil 1: Raclette)

By Alex  //  Silvester-Essen  //  Kommentare deaktiviert

“The same procedure as last year?” – Nein, keine Sorge. Das hier wird weder die Abhandlung über die Vor- und Nachteile der englischen Küche, noch eine Neuauflage unseres Artikels über den Silvester-Klassiker “Dinner for One”.

Aber die Frage trifft den Kern der Sache. Jedes Jahr an Silvester fragt man sich und seine Freunde “was wollen wir denn essen?” – und in ca. der Hälfte der Fälle lautet die Antwort “lass uns doch Raclette” machen. Wie die Antwort bei der anderen Hälfte ausfällt, erfahrt Ihr in einem der nächsten Artikel. :-)

“Raclette” – was bedeutet das eigentlich? Raclette stammt von dem französischen “racler” und das heißt soviel wie “schaben, kratzen”. Außerdem ist es eines der (vielen) leckeren Schweizer Nationalgerichte mit geschmolzenem Käse.

Man braucht dazu nur ein Raclette-Tischgerät (diese gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Größen), ein paar Zutaten und schon kann es losgehen.

Die beliebtesten Raclette-Zutaten sind:

  • Pellkartoffeln
  • Senffrüchte
  • Essigzwiebeln
  • saure Gurken
  • und natürlich ganz viel Raclettekäse (Ihr müsst mal darauf achten, wie das Angebot an Raclettekäse zu Silvester steigt) :-)

Aber der Phantasie und dem Geschmack sind da keine Grenzen gesetzt. Von Garnelen, Fisch, Hühnchen und Rindfleisch bis hin zu Mais, rote Bohnen, Paprika, Pilzen, Oliven, Spargel … es kann alles genommen werden, was auf ein Pfännchen passt und schmeckt.

Und wenn ich mal ein paar Ideen brauche, schaue ich in mein super Raclette-Buch, das ich mir extra zugelegt habe. Ich stehe zum Beispiel total auf die Hackpflänzchen mit Feta.

Nachdem man nun alles beisammen hat, baut man das Raclette-Gerät in der Mitte des Tisches auf und drapiert die Zutaten darum. Nach dem Vorheizen geht es dann endlich los und jeder kann sich sein(e) Pfännchen so belegen, wie es ihm am besten schmeckt. Wenn der Käse schmilzt und leicht gebräunt ist, ist das Pfännchen fertig und man “schabt” alles auf seinen Teller.

Und der Vorteil an der Sache: keiner muss stundenlang in der Küche stehen und kochen. Nur die Zutaten vorbereiten und fertig.

Der Spaß an der Sache: so ein Raclette-Essen kann schon eine Weile dauern und zu einem sehr gemütlichen Gelage führen. Nur aufpassen, dass man nicht vor lauter essen den Beginn des neuen Jahres verpasst!

Das Silvester-Essens-Ritual-Nr. 1: Raclette!

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