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Silvester-Essen (Teil 1: Raclette)
“The same procedure as last year?” – Nein, keine Sorge. Das hier wird weder die Abhandlung über die Vor- und Nachteile der englischen Küche, noch eine Neuauflage unseres Artikels über den Silvester-Klassiker “Dinner for One”.
Aber die Frage trifft den Kern der Sache. Jedes Jahr an Silvester fragt man sich und seine Freunde “was wollen wir denn essen?” – und in ca. der Hälfte der Fälle lautet die Antwort “lass uns doch Raclette” machen. Wie die Antwort bei der anderen Hälfte ausfällt, erfahrt Ihr in einem der nächsten Artikel. :-)
“Raclette” – was bedeutet das eigentlich? Raclette stammt von dem französischen “racler” und das heißt soviel wie “schaben, kratzen”. Außerdem ist es eines der (vielen) leckeren Schweizer Nationalgerichte mit geschmolzenem Käse.
Man braucht dazu nur ein Raclette-Tischgerät (diese gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Größen), ein paar Zutaten und schon kann es losgehen.
Die beliebtesten Raclette-Zutaten sind:
- Pellkartoffeln
- Senffrüchte
- Essigzwiebeln
- saure Gurken
- und natürlich ganz viel Raclettekäse (Ihr müsst mal darauf achten, wie das Angebot an Raclettekäse zu Silvester steigt) :-)
Aber der Phantasie und dem Geschmack sind da keine Grenzen gesetzt. Von Garnelen, Fisch, Hühnchen und Rindfleisch bis hin zu Mais, rote Bohnen, Paprika, Pilzen, Oliven, Spargel … es kann alles genommen werden, was auf ein Pfännchen passt und schmeckt.
Und wenn ich mal ein paar Ideen brauche, schaue ich in mein super Raclette-Buch, das ich mir extra zugelegt habe. Ich stehe zum Beispiel total auf die Hackpflänzchen mit Feta.
Nachdem man nun alles beisammen hat, baut man das Raclette-Gerät in der Mitte des Tisches auf und drapiert die Zutaten darum. Nach dem Vorheizen geht es dann endlich los und jeder kann sich sein(e) Pfännchen so belegen, wie es ihm am besten schmeckt. Wenn der Käse schmilzt und leicht gebräunt ist, ist das Pfännchen fertig und man “schabt” alles auf seinen Teller.
Und der Vorteil an der Sache: keiner muss stundenlang in der Küche stehen und kochen. Nur die Zutaten vorbereiten und fertig.
Der Spaß an der Sache: so ein Raclette-Essen kann schon eine Weile dauern und zu einem sehr gemütlichen Gelage führen. Nur aufpassen, dass man nicht vor lauter essen den Beginn des neuen Jahres verpasst!
Das Silvester-Essens-Ritual-Nr. 1: Raclette!





