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Nov
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Silvester-Leid

By Alex  //  Allgemein, Silvester-Rituale  //  Kommentare deaktiviert

Silvester auf den Hund gekommen.

Liebe WAS-Fans, heute gibt’s mal einen Gastbeitrag, der uns erreicht hat, nachdem wir einige doch recht positive, wenn nicht gar euphorische, Silvester-Artikel hier gepostet haben. Geschrieben hat uns Benji. Den Nachnamen hat er nicht genannt, wobei, wir wissen nicht einmal ob Benji ein Er oder eine Sie ist. Wie auch, denn das sieht man bei Hunden ja nicht gleich auf den ersten Blick (Naja, kommt drauf an. Manche Kurzhaar-Rassen sind ja recht schamlos, wie sie da so mit ihrem Gemächt rumspazieren…) und Nachnamen haben sie auch nicht. Allerdings können sie eigentlich auch nicht schreiben. Egal. Hier nun also Silvester aus Köter-Perspektive:

Hallo,

ich bin Benji. Ich bin ein Hund. Ich bin genervt. Ich muss Euch mal in Euer putziges Online-Poesiealbum schreiben, dass mir Euer Blog tierisch auf die Nüsse geht (Anmerkung von WAS: also doch ein Er!). Diese dauernde Silvester-Lobhudelei ist Euren besten Freunden ein Gräuel, wie überhaupt dieser Hundstag am besten schneller als ein Hundetag vergehen sollte, also noch weniger als 3,29 Stunden dauern sollte – und die sollten dann am besten noch in der Mittagsruhe liegen.

Was nervt also an dem Tag, der ja eigentlich ein Tag wie jeder andere ist? Nur Ihr selbstverliebten Zweibeiner meint, weil Ihr so einen tollen Kalender erfunden habt, der eigentlich ständig Euer Leben diktiert, müsstet Ihr da ordentlich die Sau rauslassen, weil ja morgen ein neues Jahr ist. Huuuuuu, toll, Riesensache. Also eigentlich für Euch nur eine weitere Entschuldigung sich ganz “menschlich” benehmen zu dürfen. Wie das jedes Jahr aussieht? So:

Fressen

Los geht’s mit einem Rudelfressen, bei dem selbst wir Hunde nicht mithalten können. Chips, Flips, Nüsse, Käse-Trauben-Spießchen, Lachsersatz, Rollmöpse und lauter anderer Kram, der uns gar nichts bringt, wenn er mal vom Tisch fällt, weil den Mist keiner von uns runterkriegen könnte. Habt Ihr schonmal auf’s Kleingedruckte der Verpackung geschaut? Dagegen ist Chappi ja Wellness-Kost. Und mal ganz ehrlich: Manche von Euch sollten lieber Möhrchen mit Quark-Dipp essen statt sich dieser Rettungsring-Mast zu ergeben. Aber Spiegelbild und Waage leugnen ist ja auch so ‘ne menschliche Stärke.

Saufen

Ok, damit legt Ihr dann gleich los. Ist ja auch der zentrale Tagesordnungspunkt. Auch das Essen dient ja eigentlich nur dazu noch mehr saufen zu können (siehe Rollmöpse – nein, nicht Euer Spiegelbild, sondern die Fische). Anfangs machen alle noch auf Etepetete und trinken Bier, Frauenbier (Radler), Kinderbier (Kölsch) oder Poserbier (Corona). Aber dann, mit einem bisschen angetrunkenen Mut geht’s zur Sache. Alles wird kreuz und quer getrunken und je bunter desto besser: Schnaps, Liköre und zum Schluss wird’s dann ganz besonders festlich und es gibt Rotkäppchensekt. Und am nächsten Morgen wundert Ihr euch, dass Ihr einen Schädel so groß wie Callis Hintern habt – und bei manchen sieht er dann auch noch so aus. Und so was will die Spitze der Nahrungskette sein. Au mann.

Ballern

Ordentlich angesprittet geht’s dann über zum Highlight des Abends: Mitternacht und die Ballerei geht los. Und da haut Ihr so sehr auf die Kacke, dass man meinen könnte, Ihr wollt aller Welt beweisen, wie unglaublich kümmerlich Euer Gehör ausgebildet ist. Tja, da war der Herrgott bei uns einfach großzügiger. Oder er hat’s an Neujahr verteilt. Da ward Ihr einfach noch zu Knülle, um “hier” zu schreien. Deshalb glaube ich auch fest daran, dass Silvester eigentlich so ‘ne Art Hunde-Bestrafungsaktion ist. “Heute gibt’s für die Köter mal wieder ordentlich was auf die Ohren” oder so sagt Ihr euch sicher. Naja, einige Spackos vergessen dabei vor lauter Schadenfreude den Böller rechtzeitig loszulassen. Menschen…!

Lallen

Wenn dann die Kracher endlich alle sind, geht’s wieder rein in die warme Stube. Blöd nur, dass draußen an der frischen Luft Euer Hirn ordentlich Sauerstoff getankt hat und jetzt die ganze getankte Plörre so ordentlich durchschlägt. Da macht das Sprachzentrum nicht mehr mit und zusammenhängendes Reden wird zur Glückssache. Manche brauchen dann auch kein Gegenüber mehr, um zu reden, kuscheln nuschelnd in einer Ecke und unterhalten sich prächtig mit sich selbst. Manche fangen aber auch an mit dem Spiegelbild zu reden. Naja, immer noch besser als die, die ins Spiegelbild beissen – hatten halt noch Appetit auf einen Rollmops.

Auf allen Vieren gehen

Und der Ende des Abends findet dann in Bodennähe statt. Auf allen Vieren kriechend versucht Ihr noch rechtzeitig die Kloschüssel zu erreichen – was meistens nicht mehr klappt. Wenn ihr dann so richtig fertig, also eigentlich am Ende seid, dann nennt Ihr sowas auch noch “Auf den Hund gekommen” – was für eine Anmaßung.  Und uns macht Ihr so richtig zur Schnecke, wenn wir mal dezent auf den Perserteppich urinieren – dabei passiert uns das höchstens mal, wenn ihr hackebreit verpennt habt uns aus der Wohnung zu lassen. Und welchen Grund habt Ihr, Euch völlig vernebelt in Eurem Erbrochenem zu wälzen? Hm, Ihr Rollmöpse, sagt mal!

Also, hört endlich auf mit dieser rücksichtlosen Fresserei, Sauferei, Ballerei und Lallerei. Wir können Euch einfach nicht mehr ernst nehmen!

Viele Grüße

Benji

Vielen Dank Benji, für Deine offenen Worte. Du hast uns sehr nachdenklich gemacht. Jedoch ist uns trotz allen Nachdenkens keine Idee gekommen, wohin wir dich an Silvester wegsperren können. Daher bleibt uns wohl nur die folgende Variante: Sitz!

;-)

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Okt
25

Silvester in Mainz – Phönixhalle

By Alex  //  Silvester-Party  //  1 Comment

In der Mainzer Phönixhalle steigt eine riesen Silvester-Party mit Stars wie Marianne Rosenberg, Max Mutzke oder Rolf Stahlhofen. Auch die Kult-Band Jammin’ Cool wird den Saal rocken.

Kurz vor 0:00 Uhr werden alle drei Acts zusammen auf der Bühne stehen und somit ein einmaliges Konzerterlebnis bieten.

Wer allerdings nicht auf das große Feuerwerk verzichten möchte, für den ist ebenfalls gesorgt. Um ca. 23:30 Uhr wird ein Shuttle-Service zum Rhein oder an die Kupferbergterasse angeboten.

Im neuen Jahr um 1:00 Uhr wird dann Marianne Rosenberg mit allen ihren bekannten Klassikern wie “Er gehört zu mir” oder “Marleen” den Saal zum tanzen bringen.

Ein schöner Start ins neue Jahr!

Tickets und weitere Infos gibt es hier: http://www.silvester-in-mainz.de/

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